Pilotprojekt in Herford startet

Startschuss in Herford (NRW): Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft WWS Herford saniert vier Gebäude mit insgesamt 24 Wohnungen nach dem Energiesprong-Prinzip.

Früher lebten in den Gebäuden in der Ulmenstraße englische Soldaten, heute Studierende der Fachhochschule für Finanzen. Quelle Bild: WWS Herford

In Herford (NRW) steht ein Pilotprojekt in den Startlöchern. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft WWS Herford lässt im Jahr 2021 vier Gebäude mit insgesamt 24 Wohnungen nach dem Energiesprong-Prinzip energetisch modernisieren. Die Häuser stammen aus dem Jahr 1957.

Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft WWS Herford koordiniert die Sanierung. WWS-Geschäftsführer Magnus Kasner freut sich auf das Projekt, das einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der Hansestadt Herford leisten wird: „Die WWS Herford handelt als kommunale Wohnungsbaugesellschaft nachhaltig, um die ökonomischen, sozialen und ökologischen Zielsetzungen zu erreichen. Unsere Gesellschafterin, die Hansestadt Herford, hat als eine der ersten Kommunen in Deutschland den Klimanotstand ausgerufen. Durch das Energiesprong-Projekt möchten wir die erforderliche Energiewende sozialverträglich für die Mieter und wirtschaftlich darstellbar für die WWS Herford als Vermieterin voranbringen.“

Als Gesamtlösungsanbieter beauftragt ist die österreichische Baufirma GAP Solutions GmbH.  Im Sanierungskonzept stehen eine intelligente Glas-Waben-Dämmung, Photovoltaik auf dem Dach und eine Infrarot-Heizung.

Weitere Informationen zum Objekt gibt es hier.

Zum Presseartikel im "Westfalen-Blatt".