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Entwicklung eines Fabrik-Konzepts für smarte, serielle Sanierungen

Das Forschungsteam von INDU-ZERO arbeitet an der Entwicklung einer „Smart Renovation Factory“, um energieeffizientes, serielles Sanieren noch einfacher möglich zu machen.

Copyright: INDU-ZERO

Für die Planung einer ersten smarten Sanierungsfabrik arbeitet das Team des Forschungsprojekts INDU-ZERO aktuell daran, die Fertigung von Bauelementen vollautomatisiert zu realisieren. Das Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, mit dem pro Jahr bis zu 15.000 Sanierungspakete für klimaneutrale Gebäude hergestellt werden. Das Konzept kann perspektivisch im gesamten Nordseeraum genutzt werden und potenziell 22 Millionen Häusern in der gesamten Region zugutekommen.

Worum geht es?

Bauelemente wie Fassaden, Dachpanele (inklusive Solarzellen), Heizungs- und Belüftungspakete werden in Modularbauweise in der Fabrik hergestellt und von dort aus verteilt. Das Team von INDU-ZERO arbeitet an einer ausgeklügelten Logistik nach dem just-in-time Prinzip, sodass Lagerkapazitäten minimiert werden. Mithilfe von 3D-Messtechnik und BIM (Building Information Modeling) wird eine Individualisierbarkeit der Module ermöglicht. In der Fertigung soll besonders auf autonome und nachhaltige Logistik gesetzt werden, mithilfe von Robotern und dem Einsatz von AGVs (Automated Guided Vehicles). Nach der Fertigstellung des Blueprints im kommenden Jahr, ist ein Baubeginn ab 2023 möglich. Somit soll durch das Projekt die serielle Sanierung noch schneller und günstiger von statten gehen.

Mehr Details können Sie in einem Interview mit Professorin Dr. Kerstin Lange und Bennet Zander von der Jade Hochschule und Teil des INDU-ZERO-Teams lesen.