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Energiesprong DE

Studie zur Lebenszyklusanalyse im seriellen Sanieren

Wie klimawirksam ist eine serielle Sanierung über den gesamten Lebenszyklus? Die Studie zeigt, welche Faktoren die Treibhausgasbilanz serieller Sanierungen über den gesamten Lebenszyklus beeinflussen und welche Potenziale sich durch Energieeffizienz, Energieversorgung und eine optimierte Materialwahl erschließen lassen.

Untersucht werden drei Szenarien anhand von zwei Mehrfamilienhäusern der TAG Immobilien AG in Salzgitter: eine serielle Sanierung auf EH 55, eine konventionelle Sanierung mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) auf EH 55 sowie der unsanierte Weiterbetrieb als Referenz. Ein zusätzliches, materialoptimiertes Szenario zeigt die Potenziale durch den verstärkten Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen und Re-Use-Materialien.

Zentrale Erkenntnisse:

  • Der größte Hebel zur Treibhausgasreduktion liegt in der Sanierung und der Steigerung der Energieeffizienz.
  • Die serielle Sanierung erreicht ein ähnliches Treibhausgas-Niveau wie eine konventionelle Sanierung mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Zusätzliches Potenzial entsteht insbesondere durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe und Re-Use-Materialien, die Kohlenstoff langfristig im Gebäude binden können.
  • Die technische Gebäudeausrüstung und die Energieversorgung haben einen entscheidenden Einfluss auf die Klimabilanz.

Die Studie wurde von weberbrunner pischetsrieder architektur und FrieNa – Friedel Nachhaltigkeitsberatung in Kooperation mit der TAG Immobilien AG im Auftrag der dena erstellt.

STAND: 09/2026
FORMAT: PDF/ 4,34 MB

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Anna Rodermund

Bauwirtschaft, Kreislaufwirtschaft und NaWaRo

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