
Schule am Hang | Frankfurt-Bergen
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Im Stadtteil Bergen lässt die Stadt Frankfurt die in den 50er Jahren errichtete Grundschule am Hang seriell sanieren, modernisieren und umfangreich erweitern. Umgesetzt wird das Projekt von HK Architekten, Neumann Architektur und ZÜBLIN Timber. Nach der Sanierung wird der Schulcampus ein moderner, nachhaltiger Lernort für 550 Schülerinnen und Schüler sein.
Auf einen Blick
- Adresse: Am Bächelchen 23, 60388 Frankfurt
- Anzahl der Vollgeschosse: 2-3
- BGF: 4.300 m2 vorher / 11.864 m2 nachher
- Baujahr: Bestand aus Mitte der 1950er, 1960er und 2000er Jahre
- Gebäude: 5 Klassenpavillons und eine Turnhalle vorher/ 5 Klassenpavillons plus 2 Turnhallen und 1 Mensa nachher
- Sanierungszeitraum: Juni 2024 – Juli 2026
- Energieverbrauch: 212 kWh/m2a vorher
- Investitionsvolumen: 44,7 Mio. Euro
Hintergrund & Herausforderungen
Frankfurt ist eine wachsende Stadt. Rund 780.000 Einwohner leben derzeit in der Main-Metropole. Besonders beliebt ist die Stadt bei 25- bis 39-Jährigen, was neben neuen Wohnungen auch zusätzliche Schulplätze erforderlich macht. Ein Lösungsbaustein, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, ist die Erweiterung bestehender Schulen. Das stellt die Planenden – wie bei der Schule am Hang – vor Herausforderungen. Der Stadtteil Bergen-Enkheim ist durch eine kleinteilige Dorfstruktur geprägt. Um den deutlich vergrößerten Schulcampus in den dörflichen Ort einzufügen, wurden die Gebäude selbst wie eine Art Dorf gestaltet. In die sanierten Bestandspavillons zieht jeweils eine Jahrgangsstufe mit fünf Klassen ein. Die Pavillons sind als moderne Lernlandschaften mit einem gemeinsamen „Marktplatz“ organisiert.
Maßnahmen
- Neue Gebäudehülle aus hochgedämmten, vorgefertigten Holzfassadenelemente inklusive 3-fach verglasten Fenstern
- Sanierung und Dämmung des Dachs
- Ausstattung der Dächer mit Photovoltaik-Modulen
- Begrünung der Dachflächen
Besonderheiten:
Die Schule am Hang ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich Bestandsgebäude und Neubauten harmonisch miteinander verbinden lassen. Die alten Schulgebäude werden mit einem neuen, zweigeschossigen Gebäudeensemble verknüpft. Die alte Turnhalle wird aufgestockt. So entsteht Platz für ein „Kinderrestaurant“ im Obergeschoss. Daneben wird eine zweite Turnhalle gebaut. Das Highlight ist hier ein Spielplatz auf dem Dach. Zwischen den Gebäuden laden Schulgärten zum Gärtnern und Entspannen ein.









