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Energiesprong DE

Neues Förderprogramm Gewerbe zu Wohnen

Deutschland braucht mehr Wohnraum, und das möglichst schnell. Gleichzeitig stehen in vielen Städten Büros und Ladenflächen leer. Die Bundesregierung fördert daher ab Juli mit dem Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ (GzW) eine solche Umnutzung im Bestand.

Gemäß der Richtlinie werden Projekte gefördert, die mindestens den Effizienzhausstandard „Effizienzhaus 85 Erneuerbare Energien“ erreichen. Für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz gilt der Standard „EH Denkmal EE“. Pro Wohneinheit gibt es einen Zuschuss von bis zu 30.000 Euro (30% von maximal 100.000 Euro der förderfähigen Ausgaben).

Die Förderung kann mit anderen Programmen wie zum Beispiel der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ kombiniert werden. „Besonders lohnend ist die Kombination mit einer seriellen Sanierung. Sie kann die Bauzeit durch vorgefertigte Fassadenelemente bei Gebäuden der 50er bis 70er Jahre stark verkürzen, bei hoher gestalterischer Vielfalt und Qualität. Das beschleunigt die Umnutzung leerstehender Gebäude erheblich und ermöglicht die zeitnahe Schaffung neuen Wohnraums“, so Nico Gorsler, Teamleiter des dena-Kompetenzzentrums Serielles Sanieren/ Energiesprong DE.  

Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigen der Umbau eines Verwaltungsgebäudes zu Studierendenapartments in Köln-Nippes oder der Umbau des ehemaligen Finanzamtes Pirna in ein Mehrgenerationengebäude. Rund 450 Wohneinheiten sind durch serielle Umnutzungsprojekte schon entstanden oder aktuell im Bau.

Umnutzung live erleben: 23. Juni in Frankfurt

Am 23. Juni 2026 gibt es zudem die Möglichkeit, ein aktuelles Umnutzungsprojekt live zu besichtigen: bei der nächsten Station der „Energiesprong on tour“ in Frankfurt. Der Bauherr ALDI wandelt hier ein ehemaliges Bürogebäude der Deutschen Bahn per serieller Sanierung plus Aufstockung in ein Mixed-Use-Gebäude mit 83 Wohnungen und Supermarkt-Filiale im Erdgeschoss um. Zur Anmeldung

Weitere Informationen zum neuen Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“: BMWSB Gewerbe zu Wohnen - BMWSB

Pressekontakt

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Ariane Steffen

Kommunikation Wohn- & Nichtwohngebäude

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