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GdW bringt Rahmenvereinbarung für serielle Sanierungslösungen auf den Weg

Kurz vor Weihnachten lud der GdW Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDW) sowie der Deutschen Energie-Agentur (dena) zu einem Kick-off für eine Rahmenvereinbarung zum seriellen Sanieren ein.

Ähnlich der Rahmenvereinbarung zum seriellen, modularen und systemischen Bauen (SMSB) soll 2026 auch eine Rahmenvereinbarung für das serielle Sanieren durch eine europaweite Ausschreibung auf den Weg gebracht werden. „Ein wichtiger Tag für den Roll-out serieller Sanierungslösungen und ein großer Schritt auf dem Skalierungspfad. Wir freuen uns darauf, serielles Sanieren gemeinsam mit dem GdW und den beteiligten Projektpartnern in die Breite zu bringen“, so Uwe Bigalke, Teamleiter des dena-Kompetenzzentrums Serielles Sanieren.  

Mit der geplanten Rahmenvereinbarung will der GdW seinen 3.000 Mitgliedsunternehmen künftig einen einfacheren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen. Besonders für kommunale Wohnungsunternehmen resultiert daraus eine deutliche Zeitersparnis, da eine erneute europaweite Ausschreibung entfällt. Weitere Pluspunkte sind Planungssicherheit, Kalkulierbarkeit und Kostenstabilität.

„Das serielle Sanieren hat sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt: Rund 4.000 Wohneinheiten sind bereits fertiggestellt oder im Bau, weitere 18.000 in Planung. Damit hat sich ein belastbarer Markt etabliert, der in Zeiten von Fachkräftemangel und steigenden Baukosten einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität leisten kann. Mit der Rahmenvereinbarung wollen wir diese Entwicklung weiter stärken“, betont Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des GdW. 

Pressekontakt

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Ariane Steffen

Kommunikation Wohn- & Nichtwohngebäude

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