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Energiesprong on tour #Hannover: Mit zukunftsweisenden Innovationen auf Skalierungskurs

Gestern feierte „Energiesprong on tour“ gemeinsam mit der Klimaschutzagentur Region Hannover und 140 Interessierten eine besondere Premiere: In Hannover-Bothfeld saniert Vonovia den ersten Wohnkomplex in der niedersächsischen Landeshauptstadt seriell. Höhepunkt der Exkursion waren die fliegenden Fassaden: Vorgefertigte Hightech-Solarfassaden schwebten zentimetergenau an ein bewohntes Mehrfamilienhaus im Hagebuttenweg und wurden dort live vor Ort montiert.

Verbaut werden in Hannover zwei zukunftsweisende Innovationen: Die Hightech-Solarfassade von ELK-TECH senkt den Energieverbrauch um bis zu 90 Prozent. Auf dem Infrarot-Prinzip basierende Heizfenster von Vestaxx ersetzen die alte Gasheizung. Die hochgedämmten vorgefertigten Fassadenelemente senken den Energiebedarf um bis zu 90 Prozent. Nach der Montage erreichen die Wohngebäude den Effizienzhausstandard 40 und sind somit energetisch auf Neubau-Niveau. Photovoltaikmodule in der Fassade und auf den Dächern erzeugen im Jahresdurchschnitt so viel regenerative Energie, wie die Bewohnenden für Heizung, Warmwasser und Haushaltsstrom benötigen.

Insgesamt modernisiert Vonovia im Hagebuttenweg sieben Mehrfamilienhäuser mit 75 Wohneinheiten und rund 6.100 Quadratmetern Wohnfläche. Rund 8,7 Millionen Euro investiert das Wohnungsunternehmen in das Projekt, das bis Herbst 2026 abgeschlossen sein soll. Das Projekt dient als Blaupause, um serielle Modernisierungsansätze deutschlandweit zu skalieren und so einen substanziellen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten.

Claudia Simon, Leiterin der Abteilung Städtebau und Wohnen im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen, stellt fest: „Energetische Sanierungen sind für uns unverzichtbar. Das serielle Sanieren zeigt uns neue Methoden und bietet Raum für Innovation. Wir sehen hier heute einen wertvollen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele, der Sanieren einfacher und schneller macht und hoffentlich viele Nachahmer findet.“

Für die Wohnungswirtschaft liegen die Vorteile vor allem in der schnellen Umsetzung und der Sozialverträglichkeit. Anna Ostrouchow, Regionalbereichsleitung Hannover bei Vonovia, erläutert weiter: „Wir haben uns verpflichtet, bis 2045 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Das Projekt im Hagebuttenweg ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg und zeigt eine Lösung, die Wohnkomfort, Energieneutralität und Zukunftsfähigkeit vereint.“

Uwe Bigalke, Leiter des dena-Kompetenzzentrums Serielles Sanieren, ordnete das Projekt in den bundesweiten Kontext der Klimaziele ein: „In Deutschland wurden bislang 2.000 Wohneinheiten seriell saniert. 2.700 befinden sich im Bau und rund 16.500 in unterschiedlichen Planungs- und Vorbereitungsphasen. Zu dieser Entwicklung leistet Vonovia als verlässlicher Treiber der ersten Stunde einen wichtigen Beitrag: mit innovativen Lösungen und eigenen Skalierungsansätzen wie bei diesem Projekt in Hannover. So sind 4 Mio. seriell sanierte Wohneinheiten bis 2045 keine Vision, sondern ein realistisches Ziel auf dem Weg zur Klimaneutralität“.

Dr. Annika Mannah, Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Region Hannover, hob die Bedeutung für den regionalen Klimaschutz hervor: „Um die Klimaneutralität in der Region Hannover zu erreichen, müssen wir die Sanierungsrate im Gebäudebestand drastisch erhöhen. Das serielle Sanieren ist dafür ein entscheidender Schlüssel: Es ermöglicht, Klimaschutz schnell, industriell skalierbar und mit hoher Qualität in die Breite zu bringen. Das Projekt im Hagebuttenweg zeigt eindrucksvoll, dass technologische Innovation, Wirtschaftlichkeit und pragmatischer Klimaschutz Hand in Hand gehen.“

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Ariane Steffen

Kommunikation Wohn- & Nichtwohngebäude

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