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Energiesprong DE

Energiesprong Festival 2026 – Serielles Sanieren startklar für das nächste Level

Zwei Tage mit mehr als 400 Akteurinnen und Akteuren zeigten: Die serielle Sanierung ist startklar für das nächste Level. Das Energiesprong Netzwerk treibt die Ausrichtung von Prozessen und Produkten auf den Breitenmarkt konsequent voran. Besonders viel Rückenwind kommt von der neuen GdW-Rahmenvereinbarung „Serielles Sanieren 1.0“, dem BEG-Bonus, der jetzt auch für Nichtwohngebäude gilt und der ScaleUp Alliance EFH.

Tag 1: Innovation Day

Am ersten Tag, dem Innovation Day, stand für rund 150 Gäste das gemeinsame Weiterentwickeln im Mittelpunkt. Nico Gorsler und Simone Saiegh vom Energiesprong-Team der dena eröffneten den Tag gemeinsam mit Robert Kroth (Neues Bauen – 80 Sekunden) und einer klaren Botschaft: Sie betonten, dass nur mit Skalierung aus Innovation eine Transformation werde. Das passiere nicht durch Zufall, sondern durch ein Netzwerk, das verbesserte Prozesse und Produkte entwickelt und Lösungen vorantreibt, die den Unterschied machen. 

Im Anschluss wurde das Festivalgelände zum lebendigen Innovationsparcours: Hier entdeckten die Gäste 26 neue Produkte für die serielle Sanierung – von Fassaden- und Anschlusslösungen über TGA bis zur Digitalisierung. Parallel bot der Food Court Raum für Stärkung und Gespräche, neue Ideen und Kontakte.

Am Nachmittag ging es in die Tiefe: In Design & Co-Creation Labs wurden aktuelle Herausforderungen diskutiert und konkrete Lösungsansätze entwickelt. Im Fokus standen u. a. die ScaleUp Alliance EFH mit ihrer Skalierungswerkstatt für Ein- und Zweifamilienhäuser, das Fassaden Design Lab für qualitativ hochwertige Gestaltung in der Skalierung sowie Workshops zu Typenschulbauten, Nachhaltigkeitsperformance, nächste Schritte auf dem Weg vom Produktkatalog zum Konfigurator und digitale Tools wie 3D-Bestanderfassung oder KI-gestützter BIM-Modellierung. Ein besonderes Highlight war das Treffen des Leaders Circle – ein exklusives Netzwerk der Wohnungswirtschaft, das strategische Themen vorantreibt.

Tag 2: Scaling Summit

Am zweiten Festivaltag trafen sich rund 400 Gäste zum Scaling Summit, um die Zukunft der seriellen Sanierung zu gestalten. Gemeinsam zogen sie Bilanz, teilten Wissen und diskutierten die nächsten Schritte für den Markthochlauf. Christian Stolte (dena), Oliver Bornkamm (BMWE), Uwe Bigalke (Energiesprong DE) und Pieter Staelens (DG Grow) eröffneten den Tag mit der Botschaft: Serielle Sanierung ist eine Schlüsseltechnologie für Deutschland und Europa, die bezahlbaren Klimaschutz und Wirtschaftswachstum vereint. Jetzt geht es darum, Prozesse und Produkte konsequent auf den Breitenmarkt auszurichten und die Marktentwicklung europaweit voranzutreiben.

Dichtes Programm auf vier Bühnen

Dazu bot der Scaling Summit auf vier parallelen Bühnen ein dichtes Programm: Auf der IMPACT STAGE setzte der Tag Impulse zu biobasierten Baustoffen, Zukunftsmut, digitalen Prozessen und Kundenbedürfnissen. Auf der MARKET TRANSFORMATION STAGE stand das Kommunenpaket im Fokus, ebenso wie regionale Netzwerke als Skalierungsbooster und die GdW-Rahmenvereinbarung. Die BEST PRACTICES STAGE präsentierte zahlreiche Praxisbeispiele – von LowCost-Ansätzen über Umnutzung und denkmalgeschützte Gebäude bis hin zu XL-Quartieren, Schulgebäuden und Einfamilienhaus-Sanierungen. Die INTERNATIONAL STAGE bot europäische Perspektiven zu Finanzierung, Kommunikation und Skalierung.

Vertiefter Austausch in Design- und Co-Creation Labs

In den Design- und Co-Creation Labs ging der Austausch weiter: Hier wurden u. a. Ergebnisse vom Vortag vertieft, Erkenntnisse aus der neuen LCA-Studie diskutiert und Lösungen für Plattenbauten und die Umnutzung von Gewerbe zu Wohnen vorgestellt. Neben den Labs und Bühnen bot das Festivalgelände mit Food Court, Innovationsparcours und Anbieterlounge den perfekten Rahmen für inspirierenden Austausch – mit zahlreichen neuen Ideen und Kontakten, die die Branche voranbringen.

Zukunftsbilder und nächste Schritte im Abschlussplenum

Im Abschlussplenum zeichneten Ingeborg Esser (GdW), Alexander Fuchs (B&O Bau / DASS), Ahmed Al Samarraie (Deutscher Holzfertigbau-Verband), Andrea Bues (BMWE), Uwe Bigalke (Energiesprong DE, dena), Martin Bach (Energie- und Klimaschutzagentur RLP) und Yannic Heinkel (HEIROCC) den Weg in die Zukunft: Mit vielen sanierten Gebäuden in lebenswerten Nachbarschaften, zufriedenen Mieterinnen und Mietern und serieller Sanierung als neuem Normal – für Mehrfamilienhäuser, Schulen, Verwaltung und andere Nichtwohngebäude, und verstärkt auch für Einfamilienhäuser. Mit diesen Visionen und den vielen Anregungen aus dem Netzwerk geht es nun darum, das nächste Level zu starten und serielles Sanieren gemeinsam in der Breite zu etablieren.

Pressekontakt

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Kristina Zimmermann

Teamleitung Kommunikation und Netzwerke

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